Samstag, 25. Dezember 2010

Christmas-Jogging

Gestern stand das alljährliche Christmas-Jogging um den Greifensee, organisiert vom LC Uster und Ryffel Running, auf dem Programm. Ideal, um vor dem Festschmaus ein paar Kalorien vorzuverbrennen. Obwohl die Wetterfrösche Regen, Schnee und Kälte prognostiziert hatten, fuhren Philippe und ich mit Zug und Bus von Wetzikon nach Uster an den See. Mein Gepäck mit der Ersatzwäsche durfte ich netterweise im Ryffel Running Shop deponieren. Kurz nach 9h setzte sich die Gruppe bei Dauerregen in Bewegung. Der Weg um den Greifensee war voll von Pfützen. Anfänglich versuchten die Läufer diesen noch auszuweichen, doch irgendwann sah ich keinen Sinn mehr darin. Die Schuhe waren sowieso schon nass und schmutzig. Auf halber Strecke gab es ein warmes Getränk. Wir hielten uns jedoch nicht lange bei der Verpflegung auf, waren wir doch nass bis auf die Unterwäsche und in der Zwischenzeit hatte es von Regen auf Schneefall gewechselt. Also wollten wir möglichst schnell zurück zum Ryffel Running Shop, wo die trockenen Kelider deponiert waren. Noch selten sind mir die 18km um den Greifensee so lang vorgekommen. Auf das anschliessende gemütliche Zusammensein verzichteten wir dieses Mal und machten uns mit dem nächsten Bus auf zum Bahnhof.
Nun wünschen wir allen Blog-Lesern frohe und besinnliche Festtage und einen guten Rutsch ins 2011!

Sonntag, 19. Dezember 2010

Klassisch Langlaufen in Hittnau

Auf der Loipe in Hittnau
Da es nun auch in der Nähe genug Schnee hat, mussten wir gestern zum Langlaufen nicht weit reisen. Kürzlich haben wir gehört, dass es in Hittnau eine Loipe geben würde. In gut 20 Minuten waren wir mit den öffentlichen Verkehrsmitteln da. Da die untere Loipe nur eine 3km-Runde war, wollten wir auf die obere Loipe, welche eine 9km- und eine 3km-Runde hat. Das hiess gerade am Anfang gut 100 Höhenmeter zu überwinden. Die zwei Kilometer lange Verbindungsstrecke hatte keine klassische Spur, so mussten wir klassisch-freestyle da hochkommen. Die 9km-Runde war dann auch nicht flach sondern coupiert und führte praktisch am Rosinli, einem unserer Hausberge vorbei. Das Wetter war herrlich und es hatte fast keine Leute. Wie wir das genossen, fernab vom unterwöchentlichen Rummel in der Stadt Zürich, im Zug, im Bus und im Tram. Die Zeit verging wie im Flug und allzu schnell kamen wir mit den klassischen Skiern nicht vorwärts. Nachdem wir beide Runden gemacht hatten, machten wir uns auf die Abfahrt, auf welcher ich es noch schaffte nach einem Sturz im Tiefschnee zu landen. Ein Minute bevor der stündliche Bus kam, waren wir schliesslich an der Bushaltestelle. Leider hat es für Kaffee und Kuchen im Dorf nicht mehr gerreicht. Das nächste Mal müssen wir früher los und dafür Zeit einkalkulieren.

Sonntag, 12. Dezember 2010

Silvesterlauf

Schon fast traditionsgemäss nehmen Philippe und ich am Silvesterlauf teil. Dieses Jahr war mir das Losglück wieder hold und ich gewann bei der Mitarbeiterverlosung in der Migros einen Gratis-Startplatz. Ich meldete mich in der Kategorie Premium an, während ich Philippe für die Kategorie Züri-Fit über jeweils 4 Runden mit insgesamt 8,6km anmeldete. Ich starte lieber vorne in einem langsameren Block als mitten im Gewühl beim schnelleren Block. Den gestrigen Nachmittag verbrachte ich mit einem Helfereinsatz für den TV Unterstrass, indem ich bei der Startnummernausgabe für den Silversterlauf mitarbeitete. Es kamen zwar laufend Leute ihre Startnummern abholen, aber der grosse Run war es nicht. Wahrscheinlich haben über die Hälfte der Teilnehmer ihre Nummern erst am Lauftag abgeholt. Nach dem 5-stündigen Einsatz, welcher sehr abwechslungsreich war und ich auf viele bekannte Gesichter traf, waren meine Füsse ziemllich müde vom vielen Herumstehen.
Heute um 14:00h machten wir uns auf den Weg nach Zürich. Philippe hatte nicht mehr viel Zeit, denn sein Start war bereits um 15:05h. Um 15:15h machte ich mich ans Einlaufen und um 15:30h stand ich in den vordersten Reihen meines Startfeldes. Ich wusste nicht, was ich erwarten konnte, hatte ich doch schon länger keinen reinen Laufwettkampf mehr gemacht. Beim Start um 15:45h kam ich gut weg und konnte ein regelmässiges Rennen laufen, erst auf der vierten Runde wurde es etwas mühsam, als wir Läufer überholen mussten, welche erst auf der dritten Runde unterwegs waren. Insgesamt bin ich mit meiner Zeit von 38m27s zufrieden, auch wenn es die bisher langsamste Zeit am Silvesterlauf war. Meine Saison war lang und nun machen sich die vorweihnachtlichen Schlemmereien schon mit 2 Kilos Mehrgewicht bemerkbar, was sich auch nicht gerade vorteilhaft auf die Geschwindigkeit auswirkt. Über die Weihnachtstage, welche wir beim Langlaufen in Pontresina verbringen werden, werden diese hoffentlich wieder dahinschmelzen!

Sonntag, 5. Dezember 2010

Langlaufen in Rothenthurm

Da nun der Winter schon mal ins Unterland gekommen war, nutzten wir die Gunst der Stunde und machten uns gestern morgen auf nach Rothenthurm zum Langlaufen. Bei schönem Wetter drehten wir eine Runde mit den klassischen Skiern. Für das dies erst unser drittes Mal in dieser Technik war, ging es schon ganz ordentlich, trotzdem erreichen wir nur etwa 2/3 der Geschwindigkeit der Skating-Technik. Kurz vor Rundenende holte uns Möne ein, welche bereits auf dem zweiten Durchgang mit den Skatingskiern unterwegs war, aber auch schon eine Stunde früher mit Bedi gestartet war. Anschliessend nahmen wir zu viert einen kleinen Imbiss im nahegelegenden Restaurant Turm. Möne und Bedi fuhren dann nach Hause, während wir noch eine zweite Runde auf den Skatingskiern absolvierten.
Zu Hause wartete wie immer noch Arbeit auf uns. Philippe musste den Wasserhahn in der Küche auswechseln, welcher während unseres Florida-Aufenthalts kaputt ging, für mich hiess es wieder mal Wäsche waschen. Ich startete also die Waschmaschine und wollte duschen. In der Zwischenzeit hatte Philippe jedoch die Wasserzufuhr eingestellt, weil er den Hahnen ja wechseln wollte. So behinderten wir uns gegenseitig bei der Hausarbeit. Die Waschmaschine stoppte und mit dem Duschen musste ich warten. Um 19:30h war dann schliesslich alles erledigt und wir gönnten uns einen feinen z'Nacht beim Thailänder im Dorf.

Sonntag, 28. November 2010

Langlaufkurs Klassisch in Davos

Am Freitagabend nach dem Arbeiten holten wir unsere Klassisch-Langlauf-Ausrüstung im Sport Trend Shop in Hinwil ab. Die Skis standen schon länger bereit, jedoch sind unsere Langlaufschuhe erst am Donnerstag eingetroffen und die Stöcke sogar erst am Freitag. Am Samstagmorgen mussten wir bereits um 6:30h aufstehen, um den Car vom Schweizer-Firmen-Sport um 8:00h in Pfäffikon SZ zu erwischen. An Ausschlafen war also wieder mal nicht zu denken. Als wir um 9:45h in Davos im Club Hotel eintrafen, wurde die Gruppeneinteilung für den Langlaufunterricht vorgenommen. Wir erhielten zu zweit einen "Privatlehrer", Felix, der sich nun zwei Tage mit zwei Klassisch-Anfängern abmühen musste. Nein, so schlimm war es dann doch nicht, hoffen wir... Am ersten Tag lernten wir die verschiedenen Techniken, wie Diagonal- Doppelstock- und 1-1-Technik kennen. Das Runterfahren in der Spur ist für mich noch etwas gewöhnungsbedürftig. Habe da lieber meine Freiheiten. Nach 2x etwa 90 Minuten Unterricht  und einer kuzen Skatingeinheit, wo ich von Philippe und Felix 3x den Hügel hochgejaggt wurde, ging es vor dem Nachtessen zur Erholung in die Hotel-Sauna. Nach dem Nachtessen und gemütlichem Beisammensein fielen wir bald in einen tiefen Schlaf.
Heute hiess es die klassische Technik anzuwenden. Wir machten uns auf Richtung Mühli und Sertig Dörfli, es galt etwa 350 Höhenmeter auf 10km zu überwinden. Berghochlaufen mit den klassischen Skiern ist etwas gewöhnungsbedürftig und wir mussten immer schauen, dass wir nicht wieder rückwärts runter fuhren. Felix korrigierte uns laufend und gab uns allerlei Tipps. In Sertig gab es im Walserhof ein feines Mittagessen (Käsespätzli & Pizzokerl). Danach machten wir uns runter zu auf den Rückweg. Das klassische Laufen hat uns Spass gemacht, auch wenn wir noch nicht allzu schnell vorwärts kamen. Um 16:30h ging es mit dem Car wieder zurück.
Zu Hause ist natürlich wieder die ganze Hausarbeit liegen geblieben. Die Wäschezeine wurde nicht mehr leer, seit wir vor zwei Wochen von Florida zurückgekehrt sind, sie variiert nur zwischen voll und überfüllt...
Track Sertig Dörfli: http://connect.garmin.com/activity/58227991

Sonntag, 21. November 2010

From Beach to Snow

Die Zeit rennt, die Bräune von Florida ist schon wieder am Verblassen. Philippe hat im Internet gesehen, dass es in Davos bereits Schnee gibt und 10km Skating gespurt sind. Kurzerhand nahmen wir gestern unsere Skatingskier und fuhren nach Davos. Nach einem obligaten Besuch im Café Schneider, ging es dann auf die Langlaufloipe. Nach einer guten Stunde und 13km Skating hatten wir für das Erste genug und auch die Sonne machte sich langsam rar. Nächstes Wochenende sind wir für einen Langlaufkurs angemeldet. Wir sollten nun die klassische Technik erlernen, wenn wir im kommenden März von Rajalta nach Rajalle laufen wollen. Die bestellten Rossignol Skier können wir in der kommenden Woche beim Sport Trend Shop in Hinwil abholen, die Schuhe treffen hoffentlich auch noch aus Frankreich ein. Jetzt fehlen uns nur noch die Stöcke. Wir wollten sie eigentlich gestern in Davos beim Hoffmänner kaufen, doch leider führte dieser unsere favorisierten LEKI-Stöcke nicht. Falls wir bis zum nächsten Wochenende keine haben, werden wir welche mieten.
Den gestrigen Abend liessen wir mit der Berg + Ski Sektion von Siemens, wo wir immer noch Gast-Member sind, bei einem gemütlichen Wald-Fondue und anschliessendem Kaffee und Kuchen in der Hütte ausklingen.

Montag, 15. November 2010

Finally 70.3 Raceday in Clearwater

Am Mittwoch oder am Donnerstag konnten sich die Athleten registrieren und ein bisschen im Ironman-Shop herumstöbern, natürlich ging auch ich nicht davon, ohne etwas gekauft zu haben. Am Donnerstagabend waren wir an der Welcome-Party, welche draussen am Beach stattfand. Für jede teilnehmende Nation wurde eine Fahne platziert, was beeindruckend war. Am Freitag hiess es dann, das Bike einzuchecken sowie den Bike- und den Runningbag abzugeben. Jeder Athlet wurde einzeln von einem Volunteer in der Wechselzone herumgeführt und es wurde einem der ganze Ablauf erklärt. Nach einem Pasta-Essen ging es anschliessend früh ins Bett, mussten wir doch am Samstag bereits um 5h aufstehen. Die Pros starterten um 6:45h, anschliessend waren die Altersklassenathleten in 5min-Abständen an der Reihe. Die W40-44 startete um 7:15h. Der erste Teil der Schwimmstrecke verlief ohne Probleme, auf dem Rückweg hatten wir jedoch Gegenlicht und Wellen sowie Athleten aus dem nächsten Block, welche uns überholten. Nach gut 39min entstieg ich erwartungsgemäss dem Wasser, nahm meinen Bikebag, eilte damit zum Umkleidezelt, zog meine Veloschuhe und den Helm an, um anschliessend das Bike zu fassen. Auf dem Bikekurs hatten wir meistens mässigen Gegen- oder Seitenwind, was etwas auf das Tempo drückte. Ich fuhr mein Rennen ohne Windschatten, viele Athleten hielten sich jedoch nicht an das Verbot. In der Penaltybox bei Streckenhälfte sah ich gerade mal 5 Athleten... Auf dem Rückweg wurde ich mehrfach von 40-50er-Pulks überholt, welche einem fast von der schmalen nur einspurigen gesicherten Strasse drängten. Leider blieben so auch die Unfälle nicht aus, zwei davon sah ich, einer nur ein paar Meter vor mir. Ich wollte nur noch möglichst unfallfrei zurück in die Wechselzone, wo ich nach weiteren 2h46min eintraf. Dort fasste ich meinen Runningbag und ab ging es auf die Laufstrecke, welche kaum schattige Abschnitte hatte. Schon bald einmal merkete ich meine hintere Oberschenkelmuskulatur, die sich nicht daran gewöhnt ist 90km auf dem Triathlon-Rad in Tria-Position zu fahren. Trotzdem konnte ich einen einigermassen regelmässigen Halbmarathon in 1h47min laufen und überquerte nach 5h20min glücklich die Ziellînie. Den Nachmittag verbrachten wir im Liegestuhl am Hotelpool und am Abend waren wir an der Awards-Party. Die 70.3 WM in Clearwater war insgesamt ein perfekt organisierter Anlass, wenn da nur nicht das gefährliche Windschattenfahren wäre, welches meiner Meinung nach viel zu wenig geahndet wird. Mit vielen tollen Erinnerungen und neuen Bekanntschaften kehrten wir heute morgen in die kühle Schweiz zurück.

Donnerstag, 11. November 2010

Akklimatisation in Sunny State

Nach mehr als 20stündiger Reise sind wir Samstagnacht pünklich in Tampa gelandet, wo wir von Bernd und Kari vom Eitzinger Team empfangen wurden. Die beiden fuhren uns anschliessend zum Hotel, wo wir bald in einem tiefen Schlaf fielen. Die Temperaturen waren am Sonntag und Montag noch eher frisch bei zügigem Wind. Das Velotraining am Sonntag absolivierte ich wegen dem starken Wind nicht in Tria-Position. Am Montag besichtigten wir nach dem Schwimmen im Meer die Laufstrecke. Da die Temperaturen in der Zwischenzeit wieder sommerlich warm sind, dürften es am Samstag auf der Laufstrecke eine Hitzeschlacht geben. Wir geniessen die Vorwettkampftage mit Sünnele, Shoppen, Thai-Essen, interessanten Gesprächen mit anderen Athleten und ein paar lockeren Trainings. Auch vom Eitzinger Team werden wir verwöhnt, sie fahren mit uns die Wettkampfstrecke ab, zum Bike-Shop oder zur Shoppingmall, bewachen unsere Kleider beim Schwimmtraining oder joggen mit uns auf der Laufstrecke. Die Zeit vergeht wie im Flug, morgen müssen wir uns für den Wettkampf registrieren, am Freitag die Räder einchecken und am Samstag gilt es dann ernst. Die meisten Athleten sind mit Topmaterial und Aerofelgen ausgerüstet, da komme ich mir schon ein bisschen "underdressed" vor mit einem Principa-Alu-Triathlonrad von 2005 oder 2006. Aber was soll's, dabei sein ist alles!

Sonntag, 31. Oktober 2010

Vorbereitungen WM Clearwater

Die 70.3 WM in Clearwater kommt nun immer näher, langsam wird es Zeit sich neben den letzten Trainingsvorbereitungen auch mit den Reise- und Wettkampfdetails zu befassen. Am letzten Donnerstag haben wir die Reiseunterlagen von Eitzinger zugesendet bekommen. Beim genaueren Studieren der Unterlagen haben wir festgestellt, dass wir für die Einreise in die U.S.A. neben dem Pass auch noch eine ESTA-Genehmigung brauchen und man diese Online beantragen muss. Das war mir neu, im 2006 als ich letztmals in den Staaten war, war das noch nicht nötig. Also, haben wir den Antrag gestern wie der Blitz für Philippe und mich ausgefüllt und sollten ihn bis in spätestens 72h erhalten. 14 USD pro Person hat es gekostet. Man kann heute also ohne Computer und Kreditkarte gar nicht mehr in die U.S.A. einreisen oder muss fremde Hilfe in Anspruch nehmen.
Gestern war für mich der erste Trainingsday vom Emotion and Power Team. Ich lernte eine Gruppe von aufgestellten Triathletinnen kennen. Wir absolvierten am Morgen ein Schwimmtraining mit Videoaufnahmen, am Nachmittag gab es neben Fotoshooting auch Krafttraining und Videoanalyse, welche mir ein deutliches Verbesserungpotential beim Schwimmen aufzeigte. Hoffe, auf die nächste Saison hier Fortschritte erzielen zu können und dass ich kein hoffnungsloser Fall bin. Vom Krafttraining habe ich einen spürbaren Muskelkater in der hinteren Oberschenkelmuskulatur mit nach Hause genommen.
Heute bin ich in Begleitung von Philippe nochmals rund 60km mit dem Triathlonvelo gefahren, wenn immer möglich in Tria-Position. Die schnelleren Intervalle genoss Philippe in meinem Windschatten, bei viel Verkehr und in der Innenstadt überliess ich ihm jedoch gerne den Vortritt.

Sonntag, 24. Oktober 2010

Heissi Marroni in Weesen

Der gestrige Morgenregen begeisterte uns wenig, hätte es doch gemäss Wettergprognosen vom Vortag trocken sein sollen. Nach dem Frühstück regnete es jedoch zum Glück nicht mehr und die Strassen wurden bald trockener. Wir setzten uns auf das Triathlon- respektive Rennrad und fuhren von Wetzikon über Uznach nach Weesen. Die Strecke zwischen Uznach und Weesen ist eine richtige Rollerstrecke, so dass ich das Fahren in Tria-Position ausgezeichnet üben konnte. Philippe hängte sich in meinem Windschatten und genoss dies offensichtlich. In Weesen hatten Philippe's Eltern bereits ein Feuer gemacht, damit wir die Marronis, welche Philippe's Vater, Fritz, im Tessin gesammelt hatte, erhitzen konnten. So genossen wir Marroni, Butterbretzel und Süssmost vor dem Haus in Weesen. Allerdings allzu angenehm waren die Temperaturen nicht, so dass wir uns anschliessend drinnen bei einem heissen Kaffee vor der Rückfahrt aufwärmten. Diese ging genau gleich wie die Hinfahrt, die ersten 20km fuhr ich wieder in Tria-Position mit Philippe im Windschatten, anschliessend wurde es etwas coupierter über den Uznacher Berg zurück ins Zürcher Oberland. Es hat gut getan vor der 70.3 WM in Clearwater nochmals 80km mit dem Triathlonvelo auf der Strasse zu fahren. In letzter Zeit sind die Velokilometer doch deutlich weniger geworden.

Sonntag, 17. Oktober 2010

Jogg & Dine in Wagen

Heute war das Jogg und Dine bei Simone in Wagen. Vor 10 Tagen haben Simone und Roger jedem Teilnehmer eine Startnummer zum GP Wagen geschickt. Wir staunten nicht schlecht, als wir alle ein Couvert mit Nummer sowie Essens- und Getränkebons erhielten. Das einzige, was mich wunderte war, dass die Startnummer so hoch war. Waren wir so viele Teilnehmer oder würden wir so weit hinten bei den Langsamen starten? Pünktlich um 9:30h versammelte sich eine 7-köpfige Läuferschar an der Rösslistrasse 7. Leider fiel Kristina krankheitshalber aus, Silvia und Urs waren nicht dabei, weil Silvia den Eurasia-Marathon lief und Rudi gab für den sportlichen Teil dem warmen Fitnesspark Milandia den Vorzug. Wir starteten bei kühlen Temperaturen auf unsere Laufrunde. Schon bald wurden wir vom Hof-Fotograf, Urs, zum ersten Mal fotografiert. Die Leute, welchen wir begneten, staunten nicht schlecht, ob unserer Startnummer und wunderten sich, ob sie irgendeine Laufveranstaltung verpasst hätten. Auf halber Strecke gab es Verpflegung von Anni und Karl, Simone's Eltern. Wieder zurück fanden wir alle ein Finisher-Säckli vor - herzlichen Dank an Bruno Rüegg! Anschliessend duschten wir und gingen zum gemütlicheren Teil über. Wir genossen einen ausgezeichneten Brunch u.a. mit selbergemachtem Zopf, Birchermüesli und verschiedenen Kuchen zum Dessert. Die Zeit verging wie im Flug und schon bald hiess es Abschied nehmen. Simone wünschen wir alles Gute für ihren anstehenden dreimonatigen Sprachaufenthalt in Neuseeland. Ich beneide sie schon ein bisschen, dass sie in 12 Tagen an die Wärme reisen darf und wir hier in der Kälte frieren müssen. Und ja, die Longjoggs und unsere anregenden Gespräche werden mir auch fehlen. Das nächste Jogg und Dine muss noch geplant werden (Silvia und Urs oder Rudi und Monika - wir freuen uns schon :o)

Samstag, 16. Oktober 2010

Cool Down am Hallwilersee & Warm Up im Fitnesspark

Heute stand der Hallwilerseelauf auf dem Programm. Das Wetter war nicht gerade einladend, es regnete und die Temperatur war auf dieses Wochenende hin auf 6 Grad gesunken. Da ich einen Gratisstart von der Migros hatte, wusste ich schon lange, dass ich mitlaufen würde, nur welche Distanz und welche Kategorie war mir bis vor drei Wochen noch nicht klar. In Frage kamen, 21,1km Erlebnislauf ohne Rangliste, Halbmarathon oder 10km-Lauf. Der Halbmarathon wäre eine Option gewesen, die Quali-Zeit für den New York Marathon zu laufen, da wir diese Zeiten aber am Berlin-Marathon erreicht hatten, entschieden wir uns für den Erlebnislauf, welchen wir nach 5km-Nordic-Walker-Slalom in flottem, jedoch nicht in Wettkampftempo absolvierten. Dies wäre auch nicht möglich gewesen, da wir beide im Moment nicht in Hochform sind. Philippe laboriert seit zwei Wochen an einer Erkältung rum und ich habe mir letzten Sonntag die Rippen geprellt, so dass tiefes Einatmen, wie auch Niessen oder Lachen jedes Mal etwas weh tut. Nein, ich bin nicht vom Rad geflogen, sondern habe auf einem Holzkreisel stehend Gleichgewichtsübungen gemacht. Leider hatte ich Socken an, so dass ich damit ausgerutscht und auf den Fussboden gefallen bin, dabei hat es mir den Holzkreisel auf die Rippen geknallt. Hoffe, dass Prellungsschmerzen bald wieder weggehen und nicht über einen Monat andauern wie bei der Knieprellung im August.
Nach dem kühlen Hallwilerseelauf gönnten wir uns einen warmen Kaffee und fuhren anschliessend mit dem Zug zurück nach Zürich, direkt in den Fitnesspark Stockerhof, wo wir uns im Düsen- sowie im Dampfbad aufwärmten und entspannten.
http://connect.garmin.com/activity/53180408

Sonntag, 10. Oktober 2010

Spin Charity Event in Wettingen

Monika und Rudi haben uns vor ein paar Wochen die Einladung zum Spin Charity Event in Wettingen zugestellt. Hier handelt es sich um einen 6h Spinning Marathon, dessen Erlös vollständig der ALS-Vereinigung zu Gute kommt. Silvio Bossi ein langjähriger Freund von Monika und Rudi leidet an dieser unheilbaren Krankheit. Wir fanden die Idee gut und haben uns dafür angemeldet.
Heute morgen reisten wir mit den ö.V. nach Wettingen, wo uns Monika und Rudi begrüssten. Um 10h startete der Event mit dem ersten Ride, welchen Philippe und ich absolvierten. Monika und Rudi bewegten dann die Bikes für den Ride 2 und 3. Während unserer Pause nutzte ich, dass das Tägerhard auch ein Hallenbad hat und absolvierte eine Schwimmteinheit über 2km, während Philippe einen Latte Macchiato schlürfte und an einer Nussstange knabberte. Anschliessend pedalten wir die Rides 4 und 5, während unsere Freunde Pause hatten. Uns hat es Spass gemacht und nach drei absolvierten Rides waren wir müde und verabschiedeten uns, um uns im auf dem Nachhauseweg im Fitnesspark Baden noch im Wellnessbereich etwas zu entspannen. So ging ein kurzweiliger Sonntag wieder mal viel zu schnell vorbei.

Sonntag, 3. Oktober 2010

Nochmals Kurz - Kurz

Heute war ein wunderschöner warmer Herbsttag. Am Morgen fuhren wir mit dem Triathlon- respektive Rennvelo nach Zürich, wo wir am Sonntags-Cityrunning teilnahmen, welches heute erstmals von Judith Huonder geleitet wurde. Sie führte uns souverän vom Bürkliplatz in die Waid hoch, von da wieder runter und an der Limmat entlang zurück. Anschliessend nahmen wir es etwas ruhiger und entspannten uns in einer gemütlichen Plauderrunde bei einem Caramel Macchiato und einem Cheesecake. Mit kurzen Hosen und kurzärmligem Oberteil radelten wir bei Sonnenschein zurück ins Zürcher Oberland, wo wir uns bei einem Zwischenstopp in Niederuster noch zwei Kugeln feines Bauernhofglacé gönnten, bevor es nach Hause ging. Wir hatten es nicht wirklich eilig, denn da wartete lediglich Hausarbeit auf uns.
Track: http://connect.garmin.com/activity/51498144

Montag, 27. September 2010

Berlin Marathon im Regen

Am Freitagabend reisten wir nach dem Arbeiten mit dem Nachtzug nach Berlin. Da wir am Samstagmorgen schon um 7:30h ankamen, entschlossen wir uns nach dem Deponieren des Gepäcks im Hotel direkt an den Frühstückslauf zu gehen. Im lockeren Tempo joggten wir vom Schloss Charlottenburg zum Olympiastadium, wo ein Frühstück offeriert wurde. Neben Joghurt, Riegel, Banane und Brötchen, durfte auch ein Berliner nicht fehlen. Danach begaben wir uns zur Marathonmesse und Startnummernausgabe. Natürlich hielten wir uns dort etwas länger als erhofft auf, da es einige attraktive Angebote, insbesondere an Laufschuhen, gab. So kehrte Philippe mit 3 Paar und ich mit 2 Paar neuen Laufschuhen ins Hotel zurück. Das Andel's Hotel im Osten von Berlin wurde erst letztes Jahr eröffnet und bot ein attraktives Preis-/Leistungsverhältnis. Wir konnten wir für 75 Euro pro Person für Übernachtung und Frühstück auch den Wellnessbereich mit Sauna, Biosauna, Whirlpool und Dampfbad benutzen, wo wir uns vor dem Pasta-Nachtessen entspannten. Am Sonntag hiess es dann um 6h aufstehen, frühstücken und zum Start anreisen. Am Start waren wir mit der S-Bahn in rund 20 Minuten, aber da ging gar nichts mehr. Nun suchten wir im Regen zusammen mit 40'000 Teilnehmer, die für uns bestimmten Gepäckabgaben und stellten uns danach etwa 15 Minuten in die Kolonne, um in den Startbereich zu gelangen. Um 9:03h wurden die ersten Läufer auf die Strecke geschickt, bei mir dauerte es noch rund 5 Minuten, bis sich das Feld in Bewegung setzte. Auf den ersten 10km konnte ich nicht immer mein Tempo laufen, weil eine riesengrosse Läuferschar unterwegs war oder dann musste man in den Pfützen am Strassenrand überholen. Danach fand ich meinen Rhythmus. Der Hammermann erwischte mich nicht, trotzdem waren die letzten paar Kilometer für den Bewegungsapparat hart. Meine Erwartungen waren nicht sehr hoch, ist doch die Wettkampflust nach dem Ironman im Juli noch nicht wirklich zurückgekehrt. Zudem bereitete mir in den letzten Wochen das am Sierre-Zinal-Lauf geprellte Knie sowie der Oberschenkel beim Laufen etwas Probleme. Auch der Spagat zwischen Triathlon- und Marathontraining war nicht ganz einfach, konnte ich mich doch in früheren Jahren im Herbst wieder vermehrt auf das Laufen konzentrieren, steht nun noch die 70.3 WM im Clearwater im November auf dem Programm, so dass die beiden anderen Disziplinen auch nicht ganz vernachlässigt werden konnten. Gestern Abend ging es mit dem Nachtzug wieder zurück nach Zürich und heute morgen praktisch ohne Muskelkater aber doch etwas müde direkt ins Büro zum Arbeiten.
Philippe und ich wollten in Berlin die Quali-Zeiten für den N.Y.C-Marathon laufen (M40: 3h10m / W40: 3h38m), was uns gelungen ist. So können wir uns im 2011 direkt beim Veranstalter anmelden und müssen die Reise nicht über einen viel teureren Reiseveranstalter buchen.
Mein Marathon war übrigens 42.56km statt 42.20km lang. Wo die zusätzlichen 360m herkommen, kann ich mir nicht erklären, ich war weder auf Toilette, noch bin ich in einem Restaurant eingekehrt oder habe die Uhr zu früh gestartet oder zu spät gestoppt.

Sonntag, 19. September 2010

Greifenseelauf - Warm up mit der City Challenge

Vor zwei Wochen habe ich eine Anfrage von Ryffel Running erhalten, ob ich mit Monika Spori zusammen das Warm Up für die City Challenge Aargau gegen St. Gallen leiten könnte. Da ich nicht für den Greifenseelauf angemeldet war, habe ich zugesagt. Eine gute Gelegenheit, den Greifenseelauf mal von der organisatorischen Seite her kennenzulernen. Obwohl, dieses Jahr waren die Temperaturen ideal, um den Halbmarathon zu bestreiten, nachdem es in den letzten Jahren immer sehr warm war. Entsprechend konnten schnelle Zeiten gelaufen werden. Auf der anderen Seite bin ich nicht traurig, dass ich heute keine schweren Beine hatte.
Gestern traff ich um 13:45h Monika und wir besprachen kurz, wie wir das Warm Up organisieren wollten. Wir bekamen anschliessend unsere City Challenge Shirts. Gerne wollte ich die St. Galler unterstützen, da ich einige Teilnehmer aus diesem Kanton kannte und Wetzikon ja auch näher beim Kanton St. Gallen als beim Kanton Aargau liegt. So bekam ich mein Wunsch-Shirt und durfte um 14:00h die St. Galler begrüssen, während Monika, als Berner Oberländerin, die Aargauer willkommen hiess. Ich versuchte die St. Galler zu motiveren, damit sie auch die Aargauer schlagen würden, nachdem sie in den Vorjahren die Zürcher und die Bündner geschlagen haben. Anschliessend trabten wir Richtung Start. Unterwegs machten wir noch ein paar Laufschulübungen und Steigerunsläufe. Im Startgelände wartete bereits der Fotograf auf uns. Vor dem Foto gab es noch ein paar Mobilisationsübungen und dann wurden die City Challenge Läufer auch schon bald auf die Strecke geschickt. Nachdem wir noch die beiden Sonnenzelte abgebaut hatten, war unser Job erledigt. Da bei der Massage noch nicht so viel los war, liess ich mir zur Erholung die Beine massieren :o)
P.S.: Die City Challenge wurde zum dritten Mal in Folge von den St. Gallern gewonnen. Auch wenn die Entscheidung äusserst knapp war, scheint meine Motivation des Teams doch etwas genützt zu haben!

Sonntag, 12. September 2010

Cityrunning goes Zollikon

Wir hatten die Aufgabe das heutige Cityrunning zu leiten. Im Vorfeld rekognoszierten wir die Strecke Richtung Tiefenbrunnen, Zollikon, Badi Fohrbach und wieder zurück an den Bürkliplatz am Freitagabend. Einmal mehr entdeckten wir einen neuen wunderschönen Trail, welcher uns auf dem höchsten Punkt eine herrliche Aussicht auf den Zürichsee bescherte.
Heute morgen standen wir etwas früher auf und fuhren mit dem Rennvelo nach Zürich. Leider unterschätzte ich die Anfahrtszeit, so dass wir am Schluss nochmals tüchtig in die Pedale treten und ein paar Ampeln bei Dunkelorange passieren mussten. Jedoch waren wir püntlich um 9:25h am Bürkliplatz. Dort warteten dann auch schon eine Läuferschar. Bei dem tollen Wetter hat die Leitung riesig Spass gemacht und die Cityrunners waren sehr motiviert. Zurück in Zürich, gingen die einen direkt nach Hause und die anderen gönnten sich noch eine Erfrischung an der Riviera. Bevor wir nach Hause radelten, gab es für uns beim Starbucks noch Cheesecake und Caramel Macchiato, damit die Energiespeicher genügend gefüllt waren für die verbleibenden 30 Velokilometer.
Track: http://connect.garmin.com/activity/48649303

Bike Tour auf den Wildspitz mit Steffi, le (velo-)chef

Am Freitagabend kam von Stefan (Steffi, le velochef) kurzfristig ein E-Mail, ob denn welche TVU-Läufer Lust hätten am Samstag eine Biketour auf den Wildspitz zu machen. Da das Wetter vielversprechend war, sahen Philippe und ich einmal mehr von der anstehenden Hausarbeit ab und entschlossen uns zum Biken. In Goldau trafen wir auf Stefan und fuhren gleich los. Dass wir eine Abzweigung zu früh in den Anstieg reingefahren sind, merkten wir erst nach 5km und 500hm. Leider war diese als Bikeroute ausgeschildert, wurde aber auf 1000m.ü.M. zum Bike-Schleik-Trail, so dass wir für die ersten 10km über 2h unterwegs waren. Umkehren oder abkürzen wollten Stefan und ich nicht (Philippe war für die Variante Abkürzung ohne Wildspitz), da wir noch nie auf dem Wildspitz waren und uns den Gipfel nicht entgehen lassen wollten. Oben auf 1580m.ü.M. kehrten wir kurz ein, bevor es dann eine kürzere technische Abfahrt gab. Anschliessend rollten wir dem Aegerisee entlang nach Sattel und von da auf einfacheren Wegen über Steinen zurück nach Goldau. Die Tour hatte rund 46km und 1400hm. Wir wurden den ganzen Tag mit Sonne und herrlichen Ausblicken verwöhnt, so dass wir unsere Zusage zur Biketour nicht bereuen.

Sonntag, 5. September 2010

Windsurfen und Biken am Gardasee

Die letzten beiden Wochen verbrachten wir ferienhalber am Gardasee. Die erste Woche waren wir mit unseren Freunden, Moni und Bedi im Hotel Capo Reamol in Limone. Diese Woche war es sehr warm und am Nachmittag blies meistens die Ora, so dass wir ausgiebig Windsurfen konnten, ohne früh aufstehen zu müssen. Hätte nämlich der Vento geblasen, hätte er dies A) von 7-10h gemacht (schlecht für Philippe, da er nicht gerne früh aufsteht) und B) wäre er wesentlich stärker gewesen (schlecht für mich, da ich bei starkem Wind (noch) nicht wirklich gut Windsurfen kann). Die restliche Zeit verbrachten wir mit gemütlichem Beisammensein und Faulenzen.
In der zweiten Wochen zogen wir 10km weiter nach Torbole auf den Campingplatz. Was uns dort sehr gut gefällt, sind die vielen Möglichkeiten, die man hat, sei es zum Biken, Joggen, Windsurfen, Shoppen, Gelati- oder Pizzaessen. Nur mit Mühe und Not konnten wir in den verbleibenden 7 Tagen alles machen, worauf wir Lust hatten. Da die Temperaturen nun etwas kühler waren und der Ora-Wind etwas am Faulenzen war, unternahmen wir die eine oder andere Biketour ins wunderschöne Hinterland. Erwähnenswert ist unsere Tour von Torbole (60m.ü.M.) auf den Tremalzo-Pass (1800m.ü.M.) mit insgesamt über 2000hm und rund 75km. Dank der neuen verstellbaren Sattelstütze war sogar ich in der Lage die Abfahrt vom Tremalzo-Pass zum Passo-Notta auf dem Bike fahrend zurückzulegen. Ebenfalls gefallen hat uns das Sightjogging von Torbole nach Tempesta mit wunderschönem Ausblick auf den See. Die feinen Riesenpizzas und die vielen hausgemachten Gelaties möchten wir auch nicht missen. Auf die Waage stehen müssen wir von mir aus im Moment nicht unbedingt, aber eines ist klar, diese Ferien sind wieder mal viel zu schnell vorbeigegangen.

Freitag, 20. August 2010

5-Tage Berglaufcup im Züri-Oberland 16.8-20.8.

Diese Woche stand im Zeichen des alljährlichen Berglaufcups im Züri-Oberland. Dieses Jahr wurde der Anlass erstmals vom SC Bachtel organisiert, weshalb die Startetappe neu von Wald auf die Farneralp ging. Dies war auch gleich die strengste Etappe mit 535hm auf 5,4km. Am Dienstag ging es von Bauma zum Sonnenhof. Die ersten beiden Etappen liefen mir recht gut, wenn auch so kurze Bergläufe für die Lunge extrem anstrengend sind. Leider machte sich dann mein vom Sturz am Sierre-Zinal Lauf lädiertes Knie immer mehr bemerkbar und ich hatte jeweils Mühe nach der Etappe wieder runter zu laufen. Vermutlich habe ich mir neben der Prellung noch irgend eine Schleimbeutelentzündung zugezogen. Am Mittwoch zogen wir unseren Pausentag ein, da man für die Cup-Wertung ja nur 4x starten muss. Am Donnerstag ging es von Wernetshausen auf den Bachtel. Die Motivation zu laufen, fehlte mir immer mehr und das schmerzende Knie machte es nicht leichter, trotzdem schaffte ich auch diese Etappe einigermassen. Heute war dann zum Glück schon die letzte Etappe an der Reihe, es ging durch das Kemptner-Tobel auf den Ebnerberg (Rosinli). Auch das war nochmals eine kurze und heftige Tortur. Oben angekommen, zog ein Gewitter durch und es regnete in Strömen auf uns herab, obwohl gemäss Wetterprognose die Sonne hätte scheinen sollen. Ich stellte mich unter einen Sonnenschirm und wartete bis es weniger regnete. Zum Glück konnte ich anschliessend mit jemandem mit dem Auto runter nach Bäretswil fahren und kam einigermassen trocken und schnell in der Garderobe an. Anschliessend gab es Pasta, Siegerehrug und Verlosung. Silvia (3. W50) und Judith (1. W30) durften auf das Podest, mir war dafür das Lösglück hold (Gutschein für Wellnessbad mit Verpflegung).

Sonntag, 15. August 2010

Cityrunning und Haushalt

Die Wetterprognosen für heute waren eher bescheiden und wir wollten wieder mal zum sonntäglichen Cityrunning Lauftreff. Wir waren froh, dass es nicht regnete, als wir mit dem Zug nach Zürich fuhren, sonst wären wir vielleicht im Bett liegen geblieben. Bruno führte uns im Trockenen auf den Züriberg und wieder zurück. Er hatte bei den Wetterfröschen eine Regenpause bestellt, so dass er erst wieder richtig zu regnen anfing, als wir bereits im Starbucks sassen und uns in gemütlicher Gesellschaft einen Latte Macchiato und einen Cheesecake gönnten.
Mit dem guten Gefühl schon etwas Sportliches gemacht zu haben, ging es nach Hause, wo einige Hausarbeit auf uns wartete: Staubsaugen, waschen, putzen und aufräumen. Da wir in letzter Zeit am Wochenende oft fort waren, ist unser Haushalt etwas zu kurz gekommen. Zum Glück läuft die Hausarbeit nicht davon. Das Nötigste haben wir nun wieder für einmal erledigt.
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Sonntag, 8. August 2010

Sierre - Zinal - Ein Besuch bei den Skyrunners

Von der Migros erhielten wir zwei Gratisstarts für Sierre - Zinal, ein Lauf der zu den 14 Läufen der Skyrunner World Series zählt. Üblicherweise gehen diese Läufe hinauf auf über 2000m.ü.M.
Gestern sind wir mit dem Zug nach Sierre gereist, wo wir in der Zivilschutzanlage mit anderen Läufern übernachteten. Die Kategorie Tourist (ohne Rangliste, mehrheitlich Wanderer) startete bereits um 5h und musste enstprechend früh aufstehen. Zum Glück gab es für die Runners einen separaten Raum, so dass wir erst um 6h geweckt wurden. Nach dem Frühstück fuhren wir mit dem Shuttle Bus ins Startgelände. Dort waren schon einige Läufer versammelt. Das Teilnehmerfeld war sehr international, da der Lauf ja zur World Series zählt. Die meisten sprachen Französisch, Englisch oder Spanisch. Philippe und ich stellten uns in den hinteren Drittel des Startblocks, weil wir nicht so schnell starten wollten. Punkt 9h ging es los. Auf den ersten 7,5km waren 1300hm zu bewältigen, leider wurde es nach 1km bereits eng, so dass wir mit dem Tatzelwurm mit zwischenzeitlichem Anstehen uns das steile Stück hochkämpften. Philippe wollte dann etwas weiter nach vorn und lief sein Rennen. Von km 8-12 war der Weg breiter und nicht allzu steil, eine gute Gelegenheit den einen oder anderen Läufer zu überholen. Bald ging es auf Singletrails, bis wir nach etwa 20km die Höhe von rund 2400m.ü.M. erreichten. Die letzten 10km waren technisch sehr anspruchsvoll und die letzten 5km auch noch extrem steil runter ins Ziel nach Zinal. Da ich kurz nach 20km stürzte und mir das Knie schürfte und prellte, war mir die Lust am Runterrennen schon ziemlich schnell vergangen. Natürlich musste ich auch den einen oder anderen wieder ziehen lassen, welchen ich im Anstieg überholt hatte. Da ja die meisten Teilnehmer nicht Deutsch sprachen, haben sie wohl auch nicht viel von meiner Flucherei diesbezüglich mitbekommen. Nach 31km mit 2200hm im Aufstieg und 800hm im Abstieg erreichte ich nach rund 4h30m das Ziel. Dort traf ich auf Philippe und erzählte ihm meinen "Downhill-Frust". Auch er ist im technischen Teil gestürzt und hat sich am Knie wehgetan. Nachdem wir unseren Essensgutschein eingelöst hatten, sind wir um eine Berglauferfahrung reicher nach Hause gefahren. Werde in Zukunft wohl Bergläufe machen, welche entweder nur hochgehen oder dann keine oder nur wenige technische Downhill-Passagen beinhalten.

Sonntag, 1. August 2010

Brunch, Relax & Gelati

Auch schon in früheren Jahren haben wir den Nationalfeiertag mit einem Bauernhof-Brunch gefeiert. Leider wurde das Angebot auf Peter's Lieblingsbauernhof in Oberengstringen ab 2009 gestrichen, so dass wir letztes Jahr den Bauernhof-Brunch ausfallen liessen. Peter hat nun einen Ersatz-Bauernhof gesucht und in Herrliberg gefunden. So sind wir heute Morgen vor dem Frühstück bei herrlichem Sonnenschein nach Herrliberg zum Bauernhof geradelt, wo wir gegen 9:30h auf Ruth und Peter trafen. Als wir unseren Brunch am Eingang bezahlen wollten, überraschten uns Ruth und Peter damit, dass sie schon bezahlt hätten und wir eingeladen wären. Oberhalb Herrliberg mit herrlicher Sicht auf den Zürichsee schlemmten wir während 3h ausgiebig Rösti, Spiegelei, Brot, Käse, Confi, Honig, Joghurt, Birchermüesli, Kuchen, Brownies, Kaffee sowie frisch gepresstem Apfelsaft und genossen das gemütliche Zusammensein. Nach einem Rundgang auf dem Hof, wo wir auch noch ein paar Fotos machten, verabschiedeten wir uns dann von Ruth und Peter und radelten an den Greifensee, wo wir uns abkühlten und anschliessend in der Sonne etwas entspannten. Auf dem Nachhauseweg machten wir noch den obligaten Halt in Niederuster bei Moni's & Hanspi's Besenbeiz. Hanspi empfahl uns von den Bauernhof-Glacés das Himbeersorbet, welches sie nur kurze Zeit im Angebot haben werden. Wir nahmen je eine Kugel davon - mmh, es schmeckte himmlisch!

Montag, 26. Juli 2010

Ironman Switzerland

Gestern war es soweit und mein 6. Ironman Wettkampf stand vor der Tür. In den Tagen zuvor immer wieder die Frage, habe ich genügend dafür trainiert? Plötzlich hatte ich wieder einen ziemlichen Respekt vor den Distanzen, bin ich dieses Jahr doch weder einmal 42km am Stück gelaufen noch 180km am Stück Rad gefahren. Immerhin 3.8km Schwimmen habe ich einmal gemacht. Nach einer Nacht mit unruhigem Schlaf hiess es um 4:45h aufstehen und frühstücken. Mit meinem Alltagsvelo fuhr ich um 5:30h an den Bahnhof Wetzikon, Busse gibt es um diese Zeit am Sonntag noch nicht. Mit dem Velo fuhr ich dann anschliessend vom Stadelhofen in die Wechselzone am Mythenquai, zu Fuss wäre es wohl etwas knapp geworden, denn der Start war bereits um 7:00h. Der Start erfolgte im Wasser und gelang mir besser als erhofft. Nach 1.8km mussten wir kurz aus dem Wasser. Da ich mit der Masse unterwegs war, stauten sich die Leute im Kanal um die Saffa-Insel und es gab ein Gedränge, wenn nicht fast eine Schlägerei. Diejenigen, die Boden unter den Füssen bekamen, liefen teilweise die letzten paar Meter. Dies gelang mir nicht und meine beiden Waden bekamen kurz vor dem Ausstieg den Krampf. Auf der Saffa-Insel musste ich mich zuerst ein paar Sekunden erholen, bevor ich mich auf die zweite Schwimmrunde begab. Das Schwimmen war geschafft, nun ging es ab auf das Rad. Die erste Runde lief mir ausgezeichnet, auf der zweiten Runde, bekam ich Krämpfe in der Bauchgegend, weil ich mich nicht gewohnt bin, so lange in der Aero-Position zu fahren. Nach 140km gesellte sich schliesslich noch das Fussbrennen dazu. Nach 170km auf dem Heartbreak Hill goss ich Wasser über meine Füsse, um diese zu kühlen. Schade beim Radfahren ist, dass das Windschattenverbot nicht besser durchgesetzt werden kann. Mir kamen jeweils immer wieder ganze Pulks entgegen. Die Schiris haben auch einige Zeitstrafen verhängt, aber wenn dann hat es einfach den letzten einer 30-40 Gruppe erwischt und die anderen kamen unbestraft davon. In einer 3 oder 4er-Gruppe zu fahren, wie es in meinem Bereich möglich gewesen wäre, lohnt sich auch nicht, denn das ist übersichtlich und dann bekommt man garantiert eine Zeitstrafe. Zurück in der Wechselzone hiess es nun noch einen Marathon zu laufen, ich mochte gar nicht dran denken. Die vielen bekannten Gesichter an der Strecke motivierten mich jedoch so sehr, dass ich erstmals einen Ironman-Marathon ganz regelmässig von A-Z unter 4h durchlaufen konnte. Die vierte Laufrunde war dabei gerade mal eine Minute langsamer als Runde 2 und 3. In den letzten beiden Runden konnte ich so noch sehr viele Teilnehmer überholen, die teilweise marschierten. Mein Ziel war es in 12h-13h, mein Traum unter 12h zu finishen. Nun habe ich es in 11h37m geschafft. Vorläufig werde ich an keinem offiziellen Ironmanrennen mehr mitmachen, denn das Startgeld wird jedes Jahr teurer und ist unterdessen bei über 700 CHF angelangt und für eine Hawaii-Quali reicht der wöchentliche Trainingsaufwand von 10-14 Std die Woche im Frühjahr/Sommer nicht. Und den Aufwand steigern mag ich auch nicht, da ist mir anderes im Leben wichtiger!

Montag, 19. Juli 2010

Jogg & Grill in Les Reusilles

Gestern haben Kristina und Roberto zum Jogg & Grill nach Les Reusilles geladen. Roberto's Arbeitskollegin, Caroline, hat uns für diesen Anlass extra ihr schmuckes Haus im Berner Jura zur Verfügung gestellt. Silvia, Urs, Peter, Philippe und ich reisten mit dem Zug an - Monika, Rudi, Simone und Roger mit dem Auto. Kurz nach 10h holte uns Roberto am Bahnhof ab. Dann machten wir uns bereit zum Joggen respektive zum Biken. Roberto führte uns zwei Stunden auf einer wunderschönen coupierten Strecke über Kieswege, herrliche Trails und saftige Wiesen. Hungrig kehrten wir zum Haus von Caroline zurück, wo wir uns duschten und anschliessend grillierten. Einige waren so hungrig, dass sie schon tüchtig beim Apéro zulangten. Verhungern und verdursten musste niemand, haben doch alle reichlich Esswaren (u.a. Taboulé- und Rüeblisalat, grillierte Auberginen und Fleisch) und Getränke mitgebracht. Wir genossen das schöne Wetter und das Zusammensein auf der Terrasse bei nicht zu heissem Traumwetter. Nach einem feinen Dessert (Fruchtsalat, Tiramisu, Brownies) hiess es dann schon wieder Abschied nehmen. Ein herzliches Dankeschön an Kristina, Roberto und Caroline, welches diesen Anlass erst möglich machten. Der nächste Jogg & Brunch soll im Oktober bei Simone in Wagen stattfinden. Wir freuen uns jetzt schon darauf.
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Montag, 12. Juli 2010

Team Rivella aus der Migros am Gigathlon

Dieses Jahr fand der zweitägige Gigathlon im Thun statt. Markus, unser Team-Chef, konnte bei Rivella einen Gratis-Startplatz ergattern, Unser Team bestand im weiteren aus Michi und Sepp, welche beide auch in der Informatik arbeiten, Corinne aus der Genossenschaft Migros Ostschweiz und mir. Die Disziplinen waren schnell aufgeteilt, Corinne würde laufen, Michi inlinen, Markus biken, Sepp Rennvelo fahren und ich schwimmen. Wenn ich auch keine Superschwimmerin bin, so war es für mich ein gutes Openwatertraining mit Neoprenanzug.
Am Freitagabend nach dem Arbeiten stürzten wir uns ins Gigathlon-Abenteuer. Wegen einem Unfall vor Luzern und einem Steinschlag bei Iseltwalt brauchten wir für die Anreise schon etwa 3h. In Thun angekommen machten wir das Check-In, stellten die Zelte auf und gingen essen. Da Corinne im Camper und Makus im Hotel übernachtete, hatte ich eine Zeltsuite für mich alleine. Bereits im Dunkeln machte ich meine Sachen für den ersten Tag bereit. Markus hätte mir eine Klebeetikette für die Badekappe und für den Shuttle-Transport geben müssen. Dort wäre die Zeit drauf gestanden, wann ich an den Lungernsee gefahren wurde. Beim Infostand fand ich dann heraus, dass mein Shuttle bereits um 7:15h losfuhr, obwohl ich sicher nicht vor der Mittagszeit schwimmen musste. Nach einer kurzen Nacht, weckte uns der Speaker bereits um 4:30h, weil die Singles und Couples um 5:00h los mussten. Michi startete mit den Inlines um 6:00h. Mit einer Topzeit überraschte er uns alle und übergab an 16. Stelle. Nach dem Biken übergab Markus an Sepp. Dieser fing leider einen Plattfuss ein, meine Wartezeit in der brüttenden Hitze im Neoprenanzug in Lungern verlängerte sich dadurch und ich schmolz fast dahin. Endlich gings ins kühle Nass. Leider mussten wir noch 400m barfuss an den See runter und nach dem Schwimmen wieder hochlaufen. War echt schmerzhaft für meine Füsse mit all den Steinchen am Boden. Sepp musste nun seine Fahrt auf dem Rennvelo fortsetzen und fing nochmals einen Plattfuss ein. Dieses mal ging es länger, da er zuerst einen Ersatzschlauch organisieren musste. Zum Schluss rannte Corinne souverän von Interlaken nach Thun. Die zweite Nacht dauerte bei mir auch nur bis 5:00h, da um 7:00h der Schwimmstart war. Dieses mal Massenstart mit 850 Teilnehmern. Um einem Gerangel zu entgehen, startete ich ganz rechts aussen. Dem Gerangel konnte ich erfolgreich entkommen, aber die Extraschlaufe zu schwimmen, kostete dann halt doch etwa 5 Minuten Zeit. Michi legte die Inlinestrecke anschliessend flott zurück und auch Sepp hatte keinen Dekeft. Leider erwischte es am zweiten Tag Markus, unseren Biker, er hatte gleich 2x Plattfuss und beim zweiten Mal keinen Ersatzschlauch mehr, zudem eine defekte Pumpe. Corinne wartete bereits ungeduldig in Spiez auf die Ablösung. Sie legte anschliessend die Laufstrecke problemlos zurück und kurz vor 18:30h lief unser Team gemeinsam in Thun über die Ziellinie. Yeah, we did it!

Montag, 5. Juli 2010

Tour Transalp von Mittenwald (D) nach Arco (IT) vom 27.6.-3.7.2010

Seit längerem hat es mich gereizt einmal die Tour Transalp mit dem Rennvelo zu fahren, war mir aber nicht sicher, ob ich das wirklich schaffen könnte. Galt es doch in 7 Etappen 800km, 20'000hm und 18 Pässe zu bewältigen. Ein halbes Jahr waren Philippe und ich auf dem 8. Platz der Warteliste, weil der Anlass bereits am ersten Anmeldetag ausgebucht war. Als ich einen Monat vor dem Event vom Veranstalter wissen wollte, ob wir noch eine Chance auf einen Startplatz hätten, hatten sie uns gesagt, nein, das ginge nicht mehr. So begannen wir dann andere Ferienpläne zu schmieden, ohne jedoch etwas zu buchen. Zwei Wochen vor dem Anlass kam dann ein Anruf, ob wir nicht doch teilnehmen wollten. So hatten Philippe und ich spontan zugesagt, obwohl wir nur etwa 2500 Radkilometer in den Beinen hatten und kaum Pässe gefahren sind. Viele der Teilnehmer fahren im Jahr 5000-10000km und mehr, da können wir nur staunen. Organisieren konnten wir nur noch das Nötigste, Übernachten war nur noch im Camp möglich, für die Hotelsuche fehlte uns die Zeit. Da wir ja bereits vom Transalpine Run Erfahrung haben, wie es ist, im Camp zu übernachten, wussten wir was auf uns zukommen würde. Viele nette Kontakte dafür etwas unruhige Nächte, enge Verhältnisse bei den Sanitäranlagen oder kalte Duschen... ...wobei man als Frau bei den Sanitäranlagen einen klaren Vorteil hat, weil nur etwa 10% der Teilnehmer Frauen sind.
Am 26.6. fuhren wir also mit dem Zug und unseren Rennvelos über Innsbruck nach Mittenwald, wo wir unsere Startunterlagen bekamen. Leider war das Camp 3km vom Ort entfernt und die erste Herausforderung war, die grossen und schweren Taschen ohne Auto dahin zu bekommen. Nach einer etwas unruhigen Nacht ging es am 27.6. auf die 1. Etappe mit 121km und 2650hm von Mittenwald nach Sölden. Über 650 2-er Teams wurden in 4 Startblöcken ins Rennen geschickt. Wir wollten keine unnötigen Risiken eingehen und sind immer weit hinten gestartet, um nicht in der hektischen Startphase in einen Sturz verwickelt zu werden. In den Anstiegen schlossen wir dann jeweils zu den Teams auf, welche sich in unserem Bereich bewegten. Bei den Abfahrten wollte ich auch nicht zu viel risikieren. Zudem war jeweils nach 2 Stunden die Strecke für den Verkehr freigegeben und nicht mehr gesichert. Das bedeutete für die zweite Hälfte des Teilnehmerfeldes, dass sie bei Rotlicht und Baustellen anhalten und warten mussten, bei Abfahrten auf entgegenkommenden Verkehr achten und ebenso in den Dörfern auf Fussgänger, Autofahrer und andere Hindernisse aufpassen mussten. Auch in einigen bis zu 1km langen düsteren Tunnels war es mir nicht immer ganz geheuer. In Sölden angekommen, richteten wir uns im Camp ein und gingen an die Pasta-Party. Weil Philippe an diesem Tag Geburtstag hatte, bekam er von der Organisation noch eine Urkunde und ein Geburtstagsgeschenk. Die 2. Etappe brachte uns mit 2900hm und 123 km bereits nach Brixen im Südtirol. Es galt das gefürchtete Timmelsjoch auf 2500m.ü.M. und den Jaufenpass zu bezwingen. Die 3. Etappe war zwar mit 90km kürzer, hatte aber über 3000hm, der Kilometerschnitt sackte komplett ab. Dies war unsere langsamste Etappe und führte nach St. Vigil. Am 4. Tag war die Königstetappe, welche 129km lang war und über 5 Dolomitenpässe ging, hierbei galt es 3400hm zu bewältigen. Eine wunderschöne Strecke, welche uns nach Alleghe brachte. Konditionell ging es mir eigentlich immer gut, doch hatte ich jeden Tag brennende Fusssohlen vom Druck auf die Pedalen, was durch die vielen Höhenmeter und die Hitze fast unerträglich wurde. Mein zweites mit Wasser gefülltes Bidon brauchte ich jeweils um die Füsse zu kühlen. Auch meine Nacken- und Schultermuskeln schmerzten von den langen Abfahrten, vernichteten wir doch teilweise bis 1300hm am Stück. Irgendwie schaffte es der Körper jedoch immer wieder sich bis am anderen Morgen einigermassen zu erholen. Die 5. Etappe führte uns nach Kaltern und die 6. Etappe nach Trento, dort war es über 40 Grad heiss, als wir im Ziel ankamen. Im Camp war die anschliessende Nacht sehr unruhig, breitete sich doch ein Magen-/Darmvirus aus, was einigen Teilnehmern sogar verunmöglichte die letzte Etappe zu fahren. Diese ging dann nach Arco, wo das Ziel der Transalp war. Dort fuhren wir noch 5km weiter, um in Torbole in den Gardasee zu springen und uns anschliessend Pizza und Gelati zu gönnen. Wir sind glücklich und froh, dass wir diesen Anlass unfallfrei und gesund überstanden haben. Leider sind wir auch an einigen Unfällen vorbeigefahren oder hatten nachträglich gehört, was alles passiert war. Bis dahin lief unsere Abenteuer abgesehen von einem Speichenbruch an Philippe's Hinterrad alles gut. Er musste dann einen Pass nur mit der Vorderradbremse runterfahren und das Hinterrad hat bis zum Etappenziel ziemlich geeiert.
Die Finisher-Party fiel dann leider wegen einem Gewitter ins Wasser, so dass wir keine Finisher-Trikots erhalten haben. Wir hoffen aber, dass diese noch nachgeschickt werden. Die Heimreise war dann noch weniger lustig, da mich nun auch das Magen-/Darmvirus befallen hatte und unsere gebuchte Zugsverbindung fast 3 Std. Verspätung erhielt. Weil der Zug von Mittenwald zu spät kam, sassen wir 2 Std. in München fest und anschliessend war die Lok vom Zug nach Zürich auch noch defekt. Um Punkt Mitternacht waren wir dann schliesslich zu Hause.
Fazit: Ein tolles Abenteuer - ein Traum wurde wahr!

Montag, 21. Juni 2010

Erwachsenensportkurs in St. Gallen mit Velo

Das Allez Hop - Bewegungsförderungsprogramm wurde in der Deutschschweiz durch den Erwachsenensport abgelöst. Das bedeutete für uns Runningleiter, dass wir gestern dazu einen eintägigen Fortbildungskurs in St. Gallen zu besuchen hatten. Nun was macht Frau, wenn sie einen eintägigen Kurs am Sonntag hat und trotzdem das Velotraining nicht zu kurz kommen soll? Genau, sie fährt mit dem Velo nach St. Gallen! Da es tatsächlich um 7:00h in Wetzikon nicht regnete, setzte ich mich mich mit den Laufsachen im Rucksack auf den Sattel. Philippe hatte mir am Vorabend die Strecke auf das GPS geladen. Für mich war es das erste Mal, dass ich alleine mit GPS unterwegs war, und ich war deshalb etwas nervös, ob auch alles reibungslos funktionieren würde. Ausser, dass es nach 35km schon wieder zu regnen anfing, ging mit dem GPS alles gut bis ich nach 65km nach St. Gallen kam. In der Innenstadt hatte das Teil recht Mühe und ich brauchte über 20 min. bis ich das Athletikzentrum gefunden hatte. Als ich um 10:05h fünf Minuten nach Kursbeginn endlich da war und in den 1. Stock in den Seminarraum wollte, war die Türe geschlossen und kein Mensch da, der mir sagen konnte, wo der Kurs nun stattfand. Ich irrte weitere 10 Minuten im Gebäude umher, bis mir jemand erklärte, dass der Kurs wegem dem Handballspiel Schweiz - Dänemark im Untergeschoss stattfinden würde. So war ich dann um 10:15h endlich im Kursraum angelangt. Der Kurs hatte ein etwas gedrängtes Programm und immer wenn wir Outdoor waren, hatte es geregnet. Es war trotzdem interessant, den einen oder anderen Kontakt wieder aufzufrischen und neue Leute kennenzulernen sowie ein paar neue Inputs, insbesondere für die Koordination und die Kraft, zu erhalten. Philippe holte mich mit dem Velo in St. Gallen ab. Nach Latte Macchiato und Cheesecake im Starbucks am Bahnhof St. Gallen radelten wir zurück nach Wetzikon. Fazit: Weitere teils verregnete 130km für das Trainingstagebuch!

Keine Sonnencreme nötig im Tessin

Philippe und ich wollten dieses Wochenende dringend noch ein paar Velokilometer sammeln, doch die Wetterprognosen waren wieder mal schlecht bis ungeniessbar. So entschlossen wir uns kurzerhand am Samstagmorgen ins Tessin nach Bellinzona zu fahren. Die Prognosen für den Süden waren so, dass gegen Abend Regen möglich gewesen wäre. In Bellinzona sind wir vor dem Mittag auf's Rennvelo gestiegen und wollten nach Domodossola fahren, doch bereits nach 10km waren dunkle Wolken in Sicht. So drehten wir um, und nach 15km begann es zu regnen. Das hiess für uns zuerst mal Kaffee-Pause und WM-Match schauen. Nach mehr als einer Stunde liess der Regen nach und wir sagten uns, dass wir nun wenigstens einfach einen Berg hochfahren wollten, damit wir warm bekommen würden. So nahmen wir den Anstieg nach Carmena bei St. Antonio unter die Räder. Nach 11km und 800 Höhenmeter endete die Strasse, was wir dank unserem GPS schon vorher wussten. Immerhin hatte es aufgehört zu regnen und so fuhren wir wieder runter und anschliessend nach Locarno, wo wir uns eine feine Pizza und ein Gelati gönnten. Nach dem Essen radelten wir nach Bellinzona zurück und von da mit dem Zug wieder nach Hause. Tja, auch im Tessin war an diesem Wochenende keine Sonnencreme nötig! Immerhin 80km zeigte das GPS nach diesem teilweise verregneten Ausflug an.

Sonntag, 13. Juni 2010

Am Frauenlauf in Bern als Pacemakerin

Nach dem gestrigen Longjogg am Walensee entlang erwartete mich heute eine andere Aufgabe. Ich durfte am Frauenlauf in Bern als Pacemakerin antreten, und zwar mit einer Zeit von 50 min auf 10 km. Nun ja, meine Beine zwickten etwas vom gestrigen Bergablaufen, war mir plötzlich nicht mehr sicher, ob ich die 50 min so locker schaffe, wie ich mir das vorgestellt hatte. Zusammen mit einer Cityrunning Delegationen fuhren wir im "Chicken Train" um 7h in der früh von Zürich nach Bern. Dort angekommen trennten sich unsere Wege, weil nicht alle im gleichen Startblock starteten und die gleiche Garderobe hatten. Ich machte mich auf den Weg zur Post Bärengasse, wo die VIP-Zone war. Dort bekamen alle 10 km-Pacemakerinnen letzte Instruktionen sowie einen Rucksack mit dem Zeitballon. Schon bald mussten wir uns auf den Weg zum Start machen. Zum Glück hatte es in der Zwischenzeit aufgehört zu regnen. Simone, welche erst vor zwei Wochen den Comrades Marathon souverän finishte, hatte keine grossen Ambitionen und lief deshalb mit mir als Pacemakerin mit und besorgte mir bei den Verpflegungsstellen jeweils einen Becher Wasser, damit ich in der Mitte der Strasse weiterjoggen konnte. Es bildete sich hinter mir eine Traube von Frauen, welche alle unter 50 min laufen wollten. Von Zeit zu Zeit motivierte ich die Läuferinnen, in dem ich ihnen die Kilometerzeiten durchgab und ihnen sagt, dass sie ihr Ziel erreichen werden, wenn sie so weiterlaufen würden. Die Strecke war nicht ganz flach, weshalb die Kilometerzeiten etwas schwankten. Nach 49m43s erreichte ich vorgabengemäss die Ziellinie, wo sich einige Läuferinnen bedankten, und eine mich sogar abküsste. Nach dem Lauf liess ich es mir in der VIP-Zone mit Apéro-Häppchen und Gratis-Weleda-Duschgel gutgehen.
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Traditionsgemäss (seit 2009) starteten Simone und ich etwas später noch in der Kategorie 5 km Nordic Walking, im gleichen Block wie ihr Mami und eine weitere Kollegin. Wir hatten unseren Spass auf der Strecke und haben auf der zweiten Streckenhälfte noch viele Walkerinnen überholt. Im Ziel konnten wir gerade noch die letzten Finisher-Shirts in Grösse 38 ergattern, die Grösse 36 war bereits ausgegangen. Zum Glück hatten wir schon ein Finisher-Shirt in Grösse 36 vom 10 km-Lauf. Auf dem Heimweg gab es in Zürich noch einen Boxen-Stopp bei Sprüngli, wo wir uns ein Sprüngli-Glacé genehmigten.
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Walenseelongjogg im Dauerregen

Gestern organisierten der Laufträff Rapperswil-Jona zusammen mit dem Joggerträff Pfäffikon den Walenseelongjogg. Man konnte sich für die ganze Runde (40km) oder für die Runde von Unterterzen nach Weesen (26km) anmelden. Wir wollten schon lange mal die Strecke von Walenstadt über Quinten nach Weesen kennenlernen und fanden, dass die kürzere Strecke unseren Ansprüchen genügen würde. So besammelten wir uns gegen 10:30h in Unterterzen am Bahnhof. Leider war wieder mal Dauerregen angesagt, aber wir waren immerhin 6 Longjogger, welche sich dieses Erlebnis nicht entgehen lassen wollten. Die grosse Runde wurde mangels Teilnehmer gestrichen. Zuerst konnten wir von Unterterzen bis nach Walenstadt 5km einlaufen und dann ging es bereits etwa 400 Höhenmeter den Walenstadter Berg hoch. Ein Trail führte uns dann wieder an den See runter nach Quinten. Gewisse Vorsicht war angebracht, da der Weg wegen der Nässe zum Teil etwas rutschig war. Von Quinten ging es auf einem anspruchsvollen Wanderweg wieder hoch, bevor es runter nach Betlis ging. Von da an war es wieder flach und wir konnten die restlichen Kilometer zum Auslaufen nutzen. Trotz Regen war es ein toller Ausflug in eine wunderschöne Gegend. Den Anlass liessen wir in einem Restaurant ausklingen, wo wir uns die verlorenen Kalorien auch wieder mit einer Lasagne zuführen konnten. Besten Dank an Jörg Kühne für die Organisation!

Montag, 7. Juni 2010

70.3 Halfironman Rapperswil-Jona

Gestern war es soweit und der 70.3. Halfironman Rapperswil-Jona mit 1,9km Schwimmen, 90km Radfahren und 21,1km Laufen stand vor der Tür. Nach den Pfingstrainingstagen in Bad Dürrheim fühlte ich mich eine Woche lang ziemlich kaputt und hatte auch noch eine Augenentzündung eingefangen, vermutlich vom Fahrtwind bei den vielen Radkilometern. In der Woche vor dem Wettkampf hiess es für mich deshalb primär etwas in Bewegung zu bleiben, aber nicht mehr zu übertreiben. Ab Mittwoch fühlte ich mich dann zunehmend besser, aber nicht richtig motiviert für einen Langdistanzwettkampf. Den Samstag verbrachten wir am Greifensee mit Sünnele, einem letzten Testschwimmen im Neopren und anschliessend gab es ein erfrischendes Bauernhof-Glace in der Besenbeiz. Gegen Abend holte ich dann die Startunterlagen und checkte mein Rennvelo ein. Zu Hause gab es einen feinen Tomaten-Morzarella-Salat mit Brot à la Philippe zum Z'Nacht. Über ideale Vorwettkampfernährung mag man streiten, mir hat es aber nicht geschadet, dass ich mich am Vortag nicht überessen habe. Anschliessend packte ich meine Sachen für den Wettkampf und ging schlafen. Erstaundlich war, dass ich nicht sonderlich nervös war und einen ruhigen erholsamen Schlaf hatte. Gestern hiess es dann um 6h aufstehen, frühstücken und um 7h auf den Zug nach Rapperswil. Die Frauen starteten um 9h unmittelbar nach den Profis. Die Wassertemperatur im Obersee lag bei akzeptablen 17 Grad, war das Wasser Anfang Woche noch gerade mal bei knapp 14 Grad. Um Punkt 9h ging dann der Startschuss los und am Anfang war es im Wasser wie im Haifischbecken, ich musste einen Schlag ins Gesicht und einen weiteren Schlag auf den Kopf einstecken. Doch ich liess mich nicht aus der Ruhe bringen. Schon bald war ich beim Wendepunkt und machte mich auf den Rückweg ans Ufer. Nach bereits 38 Minuten kam ich zusammen mit etwa 40 anderen Frauen aus dem Wasser. Die für mich tolle Schwimmzeit muss mich wohl beflügelt haben, doch noch in Wettkampflaune zu kommen. So ging es auf die erste coupierte Radrunde und auch schon bald auf die zweite. Die Anstiege waren kurz und anstrengend, insgesamt 900 Höhenmeter, bei den Abfahrten konnte ich mich jeweils wieder etwas erholen. War dann froh nach weiteren 2h57min, auf die Laufstrecke wechseln zu können, da ich den Nacken von der ungewohnten Tria-Position schon ziemlich spürte. Auf der Laufstrecke wählte ich ein der heissen Temperatur angepasstes Wohlfühltempo, ohne auf die Uhr zu schauen. Ich war laufend am Überholen, obwohl ich gar nicht das Gefühl hatte, allzu schnell unterwegs zu sein, andere hatten scheinbar noch mehr Mühe mit der Hitze. Die letzten paar Kilometer waren zunehmend hart, bei jeder Trinkstelle, von denen es zum Glück genügend gab, schüttete ich mir Wasser über den Kopf und den Körper, um etwas abzukühlen. Nach 1h48min Laufen und insgesamt 5h30min Wettkampfzeit kam ich glücklich und zufrieden ins Ziel. In der AK W40 bedeutete das Platz 6. Wusste gar nicht, dass ich so schnell bin, habe eigentlich mit einer Zeit von etwa 15min mehr gerrechnet :o) Bei der Slotvergabe reichte es sogar für einen Startplatz an die WM im November in Florida. Allerdings muss ich nun schauen, dass ich eine Woche unbezahlten Urlaub bekommen kann, denn die restlichen Ferien sind schon verplant. Ein herzliches Dankeschön auch meinen treuen Fans, welche mich immer wieder zu Höchstleistungen anspornen (Philippe, Doris, Simone, Roger u.a.).

Sonntag, 30. Mai 2010

Unterwasser-Cityrunning

Heute leiteten Philippe und ich das Cityrunning. Die Wetterprognosen verhiessen schon am Freitagabend, als wir die Strecke rekognoszierten, nichts Gutes für Sonntag. So war es dann auch. Als wir um 08:30h aus dem Haus mussten, regnete es bereits in Strömen. In Zürich angekommen, deponierten wir unsere Rucksäcke mit trockenen Kleidern und Duschsachen im Fitnesspark Stockerhof, bevor wir uns zum Treffpunkt am Bürkliplatz begaben. Trotz dem wirklich miesen Wetter haben sich ein paar Laufverrückte eingefunden. Die meisten meinten, dass sie alleine wohl kaum bei diesem Huddelwetter joggen gegangen wären. Doch gemeinsam konnten wir uns motivieren. Die Strecke ging nach Albisrieden übers Triemli zum Albisgüetli und von da zurück über die Brunau an den See. Beim Fotohalt im Albisgüetli wären ein paar fast auf das Tram umgestiegen, doch da nicht alle eine Fahrkarte hatten, wollten wir es nicht riskieren, eine Busse für Schwarzfahren zu erhalten und so joggten wir tropfend zurück zum Ausgangspunkt. Auf den Caramel Macchiato im Starbucks verzichteten wir schweren Herzens, wollten wir doch vermeiden uns in den nassen Klamotten eine Erkältung einzufangen.

Etzel Run mit dem Jogger-Träff Pfäffikon

Gestern lud der Jogger Träff-Pfäffikon das Cityrunning zum gemeinsamen Run auf den Etzel ein. Philippe und ich machten uns nach der Mittagszeit mit dem Rennvelo auf nach Pfäffikon SZ, wo um 12:45h der Treffpunkt zum gemeinsamen Berglauf-Training war. Etwa 15-20 Berglaufbegeisterte besammelten sich vor der Post. Erich Weber vom Jogger-Träff Pfäffikon führte uns auf schönen, zum Teil recht steilen Wanderwegen, über die Luegeten nach St. Meinrad bis auf den Etzel, wobei wir zwischenzeitlich auch etwas ausser Atem kamen. Oben angekommen wurden wir zu Nussgipfel und Kaffee eingeladen, was wir sehr zu schätzen wussten, machten die knapp 700 Höhenmeter doch Hunger und Durst. Nach der Verpflegung trabten wir in etwas gemütlicherem Tempo wieder den Berg runter, wo der harte Kern nochmals einkehrte und der Rest sich verabschiedete. Auf der Nachhausefahrt konnten Philippe und ich es nicht lassen uns in Rapperswil noch ein Dieci-Gelati zu genemigen.

Dienstag, 25. Mai 2010

Pfingsttage im Kuchenland

Traditionsgemäss verbringen wir die Pfingsttage mit unseren ehemaligen Gigathlonteams in Bad Dürrheim. Dort wird alles geboten, was das Herz begehrt: Wellness, Kuchen und natürlich ideale Trainingsbedingungen im Schwarzwald. Am Freitagabend trafen wir uns gegen 16:30h am Bahnhof Schaffhausen, um gemeinsam nach Bad Dürrheim zu radeln. Wie immer machte Thomas, unser Läufer und Gigathlonschwimmer, den Gepäcktransport mit dem Auto, da er sich mit dem Rennvelo nicht so anfreunden kann. Nach rund 2 1/4 Stunden und einem steilen Anstieg in Bargen kamen wir in der Villa Sarah an. Dort gab es im Gasthof Rössle einen feinen z'Nacht. Auch die anderen Tage verpflegten wir uns dort. Am Samstagmorgen gab es eine Laufrunde, bevor wir am Nachmittag mit dem Rennrad den Dreifaltigkeitsberg erklommen, wo es einen feinen Kuchen gab. Leider plazierte sich auf dem Rückweg genau über uns eine Regenwolke und begleitete uns während 10km. Zurück in Bad Dürrheim hiess es zuerst einmal Rennvelo putzen und anschliessend Kleider waschen. Eigentlich wäre ich dann noch gerne mit Doris ins Freibad zum Neoprenschwimmen gegangen. Leider wurde es am Samstag eine Stunde früher geschlossen, allerdings hätte die Wassertemperatur auch nur 13 Grad gehabt. Zum Trost gönnten sich Philippe und ich ein Eis, während sich Doris noch in die Sauna zum Wellnessen begab. Am Sonntag war die grosse Schwarzwaldtour mit 100km auf dem Rennvelo angesagt. Wir wollten ins Hexenloch Restaurant, doch leider kamen wir wegen einer Umleitung nie dort an. In der Nähe von Titisee-Neustadt haben wir dann doch noch ein Restaurant mit Spätzle, Maultaschen und Kuchen auf der Speisekarte gefunden. Auf dem Rückweg suchten wir noch unser Lielingskaffee an der Donau auf, wo wir uns nochmals einen Kuchen gönnten. Danach begaben wir uns ins Solemar für den Wellnessteil. Am Montag wollte Rolf nicht auf dem direkten Weg nach Schaffhausen zurückradeln und murmelte was von ungefähr 120km-Runde und man könne überall abkürzen, wenn man wolle. In Tuttlingen gab es nach knapp 40km einen Kaffee- und Kuchenhalt. Die nächste Essenspause gab es dann nach 100km mit der Ankündigung, dass es nun nochmals 40km bis Schaffhausen wären. Mir schmerzte langsam der Nacken und in den Anstiegen musste ich immer mehr in den Lenker beissen, dachte ich doch, dass wir die grosse Tour am Sonntag und nicht am Montag machen würden... In Schaffhausen waren wir noch zum Geburtstagsapéro von Brigitta eingeladen, welche ihren 50. Geburtstag feierte. Ziemlich müde bestiegen wir nach 19:00h den Zug nach Hause. Nach erneutem Veloputzen und Wäsche waschen, fielen wir kurz nach Mitternacht in einen tiefen, gesunden, aber leider zu kurzen Schlaf.

Sonntag, 16. Mai 2010

(T)Rainingdays in Tschagguns

Dieses Jahr haben wir uns erstmals für den TV Unterstrass Anlass in Tschagguns angemeldet, nach dem wir viel Gutes von anderen Teilnehmern darüber gehört hatten. Mit Stefan (ehemaliger Amateur-Rennvelofahrer - Hilfe, auf was hatte ich mich da wieder eingelassen...) und Pascal hatten wir die Absicht, mit dem Rennrad an Auffahrt dahin zu fahren, weshalb Franco unser Gepäck bereits am Vortag abgeholt hatte. Da es den ganzen Mittwoch trocken war, hatten wir die leise Hoffnung, dass es am Donnerstag auch nicht den ganzen Tag regnen würde. Doch weit gefehlt, es regnete nämlich in Strömen als wir kurz vor 10h aus dem Haus mussten. In Rapperswil, wo wir mit den beiden anderen abgemacht hatten, waren wir schon seichnass. Wir fuhren dann zu viert über den Ricken durchs Toggenburg über Wildhaus (Temperatur auf Passhöhe: 6 Grad) nach Voralberg. Kurz vor der Grenze machten wir bei einer Tankstelle einen Halt, um unsere Kohlenhydratspeicher aufzufüllen und uns etwas aufzuwärmen. Die Füsse wurden leider weder trocken noch warm bis wir nach 125km und 1350 Höhenmetern endlich in Tschagguns ankamen. Dort waschten wir kurz unsere Fahrräder und dann ging es ab in die Sauna zum Aufwärmen. Die anderen Teilnehmer kamen auch gerade von einem 80minütigen Dauerlauf zurück. Am Abend gab es im Hotel Cresta jeweils ein feines mehrgängiges Menü. Am Tisch hatten wir es immer unterhaltsam bis lustig und die Zeit verging wie im Flug. Am Freitag machten wir bei einem kürzeren und schnelleren und Samstag bei einem längeren Berglauftraining mit. Im Bergrestaurant gab es nach 14km und 700 Höhenmetern ein feines Stück Kuchen, bevor es wieder runter ging. Heute hiess es schon wieder Abschied nehmen. Es kostete uns immense Überwindung erneut per Rennvelo nach Hause zu fahren. Beim Start regenete es und die Temperatur war gerade mal 5 Grad, nicht viel oberhalb Tschagguns lag Schnee. In Anbetracht der tiefen Temperaturen wählten wir die längere und flachere Variante dem Walensee entlang. Nach 40km liess der Regen nach, in Sargans machten wir schliesslich einen Verpflegungshalt. Danach lieferte uns der Wettergott Gegenwind als nächste Herausforderung. In Uznach trennten sich die Wege von Stefan und Pascal und Philippe und mir. Die beiden anderen fuhren dem See entlang nach Zürich, während wir über den Uznacher Berg zurück nach Wetzikon radelten. Mit drei fitten Jungs zu radeln, ist schon ziemlich anstrengend... ...ächz, würg, hechel, stöhn. Ich lege mich jetzt schlafen. Gute Nacht!

Sonntag, 9. Mai 2010

Jogging & Biking im Züri Oberland

Heute konnten Philippe und ich das schon länger geplante Jogging & Biking im Züri Oberland bei schönem Frühlingswetter durchführen. Um 9h besammelten wir uns in Kempten vor der Bäckerei-/Konditorei Steiner, wo es nachher noch ein feines Frühstück geben sollte. Philippe übernahm die Gruppe mit den Bikern und ich die Joggergruppe. Die Jogger liefen auf der ersten Streckenhälfte bis nach Pfäffikon flach dem Pfäffikersee entlang, danach begann eine kontinuierliche Steigung, welche uns aufs Rosinli führte. Dort genossen wir kurz die Aussicht, bevor es dann einen technischen Trail runter nach Bäretswil ging. Von da an liefen wir im idyllischen Kemptner Tobel. Am Ende des Kemptner Tobels holten uns schliesslich die Biker ein, welche eine etwa 10km längere Runde gedreht hatten. Nach knapp zwei Stunden waren wir wieder beim Ausgangspunkt. Alle hatten langsam Hunger und freuten sich auf das Frühstück in der Bäckerei-/Konditorei Steiner. Wir bestellten, was unser Herz begehrte und genossen ein ausgiebiges und geselliges Frühstück. Wir freuen uns jetzt schon auf eine Wiederholung im Jura, in Basel, Rapperswil, Dietikon oder Zürich.

Cityrunning - Das SOLA-Duell!

Gestern hiess es an der SOLA-Staffette Cityrunning Team Weekend (Start-Nr. 618) gegen Cityrunning Team Workout (Start-Nr. 619). Das Spannende war, dass die beiden Captains dieses Jahr die Teams möglichst ausgeglichen versucht haben zu gestalten, so dass es eben ein Duell gibt. Ich war auf der Strecke 2 für das Team 618 und Philippe auf Strecke 5 für das Team 619 im Einsatz. Es ging schon recht spannend los, die beiden ersten Frauen Silvia und Elli kamen nämlich zeitgleich in die Wechselzone, wo sie an Martina und mich den Chip übergeben mussten. Zum Glück habe ich nicht gemerkt, dass Martina mich verfolgte, da ich mich bei der Übergabe nur auf Silvia konzentriert habe. Es war fast ein bisschen gemein, wie viele Männer mich auf dieser Strecke überholten, aber der Frauenanteil war auch bei höchstens 5% bei diesem Abschnitt. Die ersten 10km lief ich kontrolliert, da ich wusste danach gibt es noch ein paar Höhenmeter bis zur Buchlern. Und siehe da, mancher Mann, der mich vorher überholt hatte oder sich partout nicht abschütteln liess, war plötzlich hinter mir, als es bergauf ging. In der Buchlern übergab ich den Chip an Berni, welcher schon gut sichtbar im Cityrunning-Shirt bereit stand. Danach gesprächelte ich mit Dani, bevor er kurze Zeit später auch von Martina ins Rennen geschickt wurde. Philippe machte dann auf Etappe 5 die Führung von Team 618 zu nichte, indem er Reto kurz vor Etappenschluss überholte. Und so blieb es spannend bis am Schluss. Markus konnte für das Team 618 einen grösseren Vorsprung herauslaufen, aber Team 618 hatte zwei langsamere Läufer auf den zwei letzten Etappen. Am Schluss hat das Team 618 mit 6 Minuten Vorsprung auf das Team 619 die Nase vorn und somit das interne Duell gewonnen.

Sonntag, 2. Mai 2010

Trainingslager@home vom 24.4.10-2.5.10

Nachdem das Projekt Boston Marathon nicht zu Stande gekommen war, weil ich im Geschäft keine Ferien in jener Woche bewilligt bekommen hatte, haben wir uns schon länger entschieden eine Velowoche daheim zu machen, da das Wetter im Süden Ende April nicht unbedingt besser sein muss. Zudem hätten wir wegen dem Vulkanausbruch und der Vulkanwolke am besagten Wochenende gar nicht fliegen können und der Boston Marathon wäre auch für uns ins Wasser gefallen. Meine Freundin, Simone, war leider davon betroffen und hat sich verständlicherweise ziemlich geärgert.

Wir konnten einige schöne Ausfahrten mit dem Rennrad und auch mit dem Bike unternehmen. Die Königsetappe führte uns am Donnerstag bei schon fast hochsommerlichem Temperaturen nach Rapperswil, Pfäffikon über St. Meinrad (Anstieg: 500hm auf 4km - ich war an der Grenze mit meiner Kompaktkurbel und hätte mir mein Bike mit kleinen Gängen herbeigesehnt) nach Einsiedeln. Nach kurzer Einkehr in der Bäckerei-/Konditorei Schefer ging es weiter an den Aegerisee. Das ewige Auf und Ab wollte keine Ende nehmen und wurde langsam zermürbend. In Sihlbrugg gab es nochmals eine kurze supersteile Steigung, wo ich effektiv in den Lenker beissen musste. Wären die Steigungsprozente (geschätzt: 22-24%) angeschrieben gewesen, wäre ich sicher vorher abgestiegen und hätte geschoben. Über Zürich, wo wir noch zu einem Pensionierungs-Apéro geladen waren, ging es wieder zurück nach Wetzikon, direkt zum Thailänder, wo wir uns ein scharfes Green respektive Red Curry gönnten.

In den neun Tagen, an welchem wir zu 90% bei Sonnenschein trainieren konnten, ist einiges zusammengekommen:

550km Radfahren (mit 5500hm)
50km Laufen
8,6km Schwimmen (inkl. Neoprentest über 3,8km)
34 Trainingsstunden
15000 verbrauchte Kalorien
75 Stunden Schlaf
10 gefüllte Waschmaschinen

Zum Abschluss der Trainingswoche bin ich heute noch am Stettfurt Triathlon gestartet. Leider fand der Anlass bei strömendem Regen und nur 10 Grad statt. Im Schwimmen habe ich erstmals eine kurze Zeitstrafe kassiert, weil ich verbotenerweise mit einem Kopfsprung in die zweite Runde gestartet war (dabei war es mein erster Kopfsprung, ohne dass die Schwimmbrille verrutschte). Das Radfahren war sehr kalt, mir sind schon nach kurzer Zeit fast die Knie und Füsse abgefroren. Beim Wechsel zum Laufen musste ich zweimal auf die Füsse schauen, ob ich nun mit den Rad- oder doch mit den Laufschuhen unterwegs war, auf der ersten matschigen Laufrunde fühlte es sich an wie zwei Eisklötze an den Beinen.

So, ab morgen kann unser Körper ruhen und der Geist wieder arbeiten. Es war toll, mal eine Woche wie ein Profi leben und nach dem morgendlichen Schwimmtraining z.B. nochmals eine Stunde schlafen zu können.